Gegründet in 2010 (ISSN 1309-7008)

Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen die nunmehr einundzwanzigste Ausgabe (Juni 2020) der Elektronischen Zeitschrift für Politikwissenschaftliche Studien zu präsentieren. In dieser Ausgabe analysiert Serap Yolcu Yavuz in ihrem Artikel mit dem Titel „Roma als ethnische Minderheit in der Republik Nordmakedonien“ die Entwicklungen, die die Roma seit 1991 im politischen, wirtschaftlichen und schulischen Bereich im verfassungsrechtlichen Rahmen des Landes vollzogen haben. Gülnaz Gezer konzentriert sich in ihrem Aufsatz auf die „Auswirkungen der Wirtschaftspolitik auf die Innenpolitik der Türkei in der Zeit von 1945 bis 1950“, als sich die türkische Wirtschaftspolitik, dem politischen Druck nachgebend, liberalisierte und sich in eine nach außen hin abhängige Struktur verwandelte. Yasemin Konukcu hingegen untersucht in „die Kulturideologie und Außenpolitik der USamerikanischen ‚Neuen Konservativen‘“ den Einfluss der kulturellen Ideologie auf die Außenpolitik des Landes von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Während İlker Limon die Rezeption des Staatsbesuches des Präsidenten Süleyman Demirel in die UdSSR von 1967 in der türkischen Presse bewertet, analysiert Nikolina Kunic Russlands Zentralasienpolitik am Beispiel Kasachstan.

Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre dieser Ausgabe.

Herausgeber

Prof. Dr. Fahri TÜRK

Editorial - Archiv

Januar 2020 Vol:11 Num:1

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns, Ihnen mittlerweile die zwanzigste (Januar 2020) Ausgabe unserer Elektronischen Zeitschrift für Politikwissenschaftliche Studien präsentieren zu können. Mit dieser Ausgabe zelebrieren wir unser Zehn-jähriges Dasein, was sich im akademischen Zeitschriftenwelt eine wichtige Etappe darstellt. Erol Esen und Fahriye Didem Acar konzentrieren sich in ihrem gemeinsamen Aufsatz mit dem Titel “ Im Verhältnis des Populismus zur Identität von der nationalen Identität zur rechtspopulistischen europäischen Identität” ausgehend vom Verhältnis zwischen Populismus und Identität auf die europäische Identität. Kaan Gaytancıoğlu befasst sich in seinem Aufsatz mit dem Titel " die Zentralasien- und Aserbaidschanpolitik von Bülent Ecevit: Weder Turanismus noch Chauvinismus-Zusammenarbeit ist das einzige Ziel” indem er die Zentralasienpolitik Ecevit´s auf der Grundlage von Primärquellen analysiert. In dem von Fahri Türk und Emirhan Kaya gemeinsam verfassten Aufsatz werden im Kontext der türkisch-deutschen Beziehungen deutsche Einwanderer von Amasya auf Basis von Primärquellen untersucht, die im 19. Jahrhundert in Anatolien lebten. Während Taner Karakuzu die Türkisch- Kirgisischen Beziehungen aus der “Soft-Power” Perspektive in Hinblick auf die türkische Sprache herausarbeitet, untersucht Fatih Özgüven die Iran’s “Soft-Powerpolitik gegenüber Zentralasien am Fallbeispiel Tadschikistan. Darüber hinaus können Sie in dieser Ausgabe unser Interview über die deutsch-türkischen Beziehungen mit Professor İbrahim S. Canbolat vom Fachbereich Politikwissenschaften an der Uludağ Universität Bursa/Türkei lesen.

Wir können uns glücklich schätzen, wenn wir Sie zur Lektüre in dieser Ausgabe unserer Zeitschrift sich befindenden Artikel anregen.

Der Herausgeber

Fahri TÜRK

Juni 2019 Vol:10 Num:2

Werte Leser_innen,

Wir sind glücklich, Ihnen die nunmehr neunzehnte (Juni-2019-)Ausgabe der Elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien zu präsentieren. Mit seinem Artikel über “Die spätosmanische Melâmiyye als Förderin einer westlich-liberalen Gesinnung: Untersuchung eines Narrativs” thematisiert Cüneyd Yıldırım die Unterstützung dieser Denkhaltung und des Komittees für Einheit und Fortschritt durch diese religiöse Bruderschaft und beantwortet die Frage nach dem Grad der Vereinbarkeit dieser Denkweise mit dem Nonkonformismus. Fahri Türks auf einer Feldstudie basierender Artikel mit dem Titel “Makedonya’da Türk Sivil Toplum Örgütleri: Türkçe Öğretimi ve Temel Sorunlar Bağlamında Bir İrdeleme” stellt die Beiträge der türkischen NGO’s zum Türkisch-Unterricht vor und erörtert dabei diverse Lösungsansätze für Probleme dieser Selbsthilfeorganisationen. Tülay Yıldırım Mat und Mehmet Bardakçı analysieren in ihrem Artikel “Avrupa Birliği Sığınma Hukukunda Çocukların Eğitim Hakkı ve İşlevselliği” die gängige Erziehungspraxis in den EU-Staaten im Hinblick auf die Ausbildung von zufluchtssuchenden Kindern. Während Güngör Şahin die Entwicklungsgeschichte der Außen- und Sicherheitspolitik der USA aus der Perspektive verschiedener Ansätze aus dem Bereich der internationalen Beziehungen nachzeichnet, untersuchen Taner Karakuzu und İlker Limon die in Tunesien vorherrschende politische Instabilität vor dem Hintergrunds des sogenannten Arabischen Frühlings.

Wir hoffen sehr, Sie zur Lektüre dieser Artikel anzuregen.

Der Herausgeber

Fahri TÜRK

Januar 2019 Vol:10 Num:1

Sehr geehrte Leser_innen,

Wir sind glücklich, Ihnen mittlerweile die achtzehnte (Januar-2019-) Ausgabe unserer eZeitschrift für politikwissenschaftliche Studien präsentieren zu können. Burak Gümüş’s Artikel „Steinmeiers Symbolpolitik im Integrationsbereich” untersucht das Wirken des deutschen Staatsoberhaupts im Bereich der sozialen Inklusion der Menschen mit Migrationshintergrund in der jüngsten Geschichte Deutschlands, während Muhammet Musa Budaks Artikel mit dem Titel “Uluslararası Kuruluşlar Bağlamında Türkiye’nin Liderlik Tecrübesi: Karadeniz Ekonomik İşbirliği Örgütü” die heutzutage nunmehr kaum Beachtung findende (Organisation zur) Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation während ihrer Entstehungszeit als wirkungsvolles Instrumentarium der Türkei zur Bewältigung globaler Herausforderungen zum Thema hat. Der Artikel “ABD’nin Askeri Güç Uygulamasının Dönüşümü” von Özdemir Akbal hat die Transformation der militärischen Stärke der USA nach dem Vietnamkrieg zum Gegenstand. Sinem Yüksel Çendek und Armağan Örki behandeln die Bürgerkriege in Libyen, Syrien und im Jemen während des sog. Arabischen rühlings im Rahmen einer vergleichenden Studie, während Ahmet Bülbül die Israelpolitik der Bundesrepublik Deutschland während des Sechs-Tage-Kriege untersucht.

Wir hoffen, Sie zur Lektüre dieser in der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift sich befindenden Artikel anzuregen.

Der Herausgeber

Fahri TÜRK

Juni 2018 Vol:9 Num:2

Werte Leser_innen,

Wir sind glücklich, Ihnen die mittlerweile 17. Ausgabe der Elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien (Juni 2018) präsentieren zu können. Fahri Türk analysiert die Situation der Torbeschen Mazedoniens in seinem Artikel beruhend auf eine empirischethnologische Feldstudie über “Zankapfel zwischen der “Sonne von Vergina”, dem “Doppeladler” und “türkischem Halbmond: Mazedonische Torbeschen” um deren Gunst Mazedonier, Albaner und Türken buhlen.” In diesem Zusammenhang wird die politische Partizipation der Torbeschen und sowie ihr Engagement für die türkische Sprache in Kiĉevo näher analysiert. Yasemin Konukcu untersucht die tagesaktuelle geopolitische Bedeutsamkeit des Persischen Golfs für die Anrainerstaaten in ihrem Artikel “Geopolitische Machtkonstellation und die Bedeutung vom Persischen Golf”. Selim Kanat versucht in seinem Artikel “Kommunistische Ideologie, Auffassung von Revolution und Terrorismus” den Zusammenhang zwischen der kommunistischen Ideologie, der Auffassung von Revolution und dem Terrorismus anhand der Bolschewistischen Revolution von 1917 herauszuarbeiten. Während Haris Ubeyde Dündar die Bush-Doktrin im Rahmen eines neohegemonialen Ansatzes detailliert und kritisch durchleuchtet, entwirft Muhammed Hadin Öner ein muslimisches System der sozialen Sicherheit aus dem Konzept der islamkonformen (Sach-)Versicherung (Tekâfül) heraus.

Wir schätzen uns glücklich, wenn wir Sie zur Lektüre der Artikel dieser Ausgabe animieren konnten.

Herausgeber

Fahri TÜRK

Januar 2018 Vol:9 Num:1

Lieber Leser-innen,

Wir sind hoch erfreut, die nunmehr sechszehnte Ausgabe (Januar 2018) unserer Elektronischen Zeitschrift für Politikwissenschaftliche Studien Ihnen vorstellen zu können. In seinem Artikel mit dem Titel „Erfolgsressourcen einer Volkspartei. Ein historischer Vergleich der deutschen CDU mit der türkischen AKP aus der Perspektive der Parteienforschung” stellt Oğuzhan Ekinci die ursächlichen Faktoren des politischen Erfolgs bei den Regierungsparteien vor und unterstellt diese einer vergleichenden Analyse. In seinem aus seiner Dissertation ausgehenden Artikel über die „NATO-Mitgliedschaft der Türkei als Ausdruck der Westorientierung der türkischen Außenpolitik“ hebt Uğur Matiç hervor, dass das Land bis zu seiner Westanbindung durch die Bündnispartnerschaft eine Politik des Mächtegleichgewichts verfolgt hat worauf es aber nach der Mitgliedschaft verzichtet hatte. Güngör ġahin und Yücel Özel diskutieren in ihrem Artikel „Vom Konflikt zur Kooperation: Türkei, Russland und Iran“ die die Beziehungen dieser drei euroasiatischen Staaten zueinander bedingenden Faktoren von der Geschichte bis in die Gegenwart und erörtern die Kooperationsmöglichkeiten. Während Füsun Özerdem die Entwicklungsgeschichte des Systems des Bürgerbeauftragten und die Funktionen dieser Ombudsmänner im Rahmen der internationalen Hochschulsystems vorstellt und daraus Vorschläge für das türkische Hochschulsystem ableitet, untersucht Ġsmail Ermağan die Problemfelder und Krisenmanagement im Rahmen der Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und der Europäischen Union.

Wir hoffen sehr, Sie zur Lektüre dieser Artikel motivieren zu können.

Der Herausgeber

Fahri TÜRK

Juni 2017 Vol:8 Num:2

Liebe Leser_innen,

Wir freuen uns, Ihnen die fünfzehnte (Juni-2017-) Ausgabe der Zeitschrift für Politikwissenschaftliche Studien präsentieren zu können. Christoph Giesel erläutert in seinem Artikel über „Aktuelle Verbreitung sowie rechtliche und politisch-soziale Situationen, Bedingungen und Probleme der Aleviten, Bektaschi und anderer heterodox beeinflusster Sufi-Orden in Südosteuropa” die rechtliche, politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche (Miß-) Lage der seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts einer wachsenden Assimilationsgefahr ausgesetzten Aleviten und Bektaschiten auf dem Balkan. Burak Gümüş nimmt in seinem Aufsatz „Die Kurdisch-Islamische Synthese am Beispiel der Tageszeitung ’Doğru Haber’” die Inhalts- und Medienanalyse dieses Parteiorgans vor und arbeitet heraus, wie dieses Blatt die Loyalität der lokalen muslimisch-kurdischen Bevölkerung in der Südosttürkei mit den ideologischen Mitteln der propagierten kurdischislamischen Synthese gewinnen möchte. Fahri Türk untersucht in seiner Vergleichsstudie „Externe Mächte in Tadschikistan: Russland, China, USA, EU, der Iran und die Türkei” die jeweilige Politik der in Tadschikistan aktiven Regional- und Weltmächte USA, Russland, China, EU, Iran und der Türkei miteinander. Während Segâh Tekin in seinem Artikel „Aufsteigende Macht Brasilien und die globale Politik” die wachsende Bedeutsamkeit der aufstrebenden Macht Brasilien als Akteur in den internationalen Beziehungen darlegt, arbeitet Emre Baysoy heraus, welche Bedeutungsverschiebungen der Begriff „Wirtschaftsentwicklung” seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart erfahren hat.

Wir können uns glücklich schätzen, wenn wir sie zur Lektüre dieser Artikel anregen konnten.

Der Herausgeber

Fahri TÜRK

Januar 2017 Vol:8 Num:1

Liebe Leserinnen,

Wir sind glücklich, Ihnen die viertzehnte Ausgabe (Januar 2017) der Elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien präsentieren zu dürfen. Auch diesmal warten wir mit zahlreichen Artikeln auf, die Ihr Interesse wecken können. Abdol Moghset Bani Kamal und Bakhrullo Ashurov analysieren in ihren Beitrag über „10th Majlis Elections in Iran: Structural, Institutional, Legal, and Political Issues” die Parlamentswahlen vom 26. Februar 2016. Fahri Türk, Taner Karakuzu und İlker Limon durchleuchten den historischen Entwicklungsweg der Bahai Gemeinde zu Edirne in ihren Beitrag über „Die Bahai Gemeinde zu Edirne von der Vergangenheit bis in die Gegenwart” anhand von Archivmaterialen und aus der Feldforschung gewonnenen Daten. İsmail Köse diskutiert in seinem Artikel über „die Rolle von England im arabischen Aufstand (1914- 1918): Die Reflexion des Aufstandes auf die Regierungsprogrammen in der republikanischen Ära im Hinblick auf die Gestaltung von der türkischen Außenpolitik” die Folgewirkungen der anti-osmanischen arabischen Aufstände im Ersten Weltkrieg auf die türkisch-republikanische Außenpolitik in den Regierungsprogrammen seit 1923 bis in die Gegenwart. Während Serdar Yılmaz in seinem Beitrag über „Ein wirtschaftliches Entwicklungsmodel in Asien: Die eurasische Wirtschaftsunion” den eurasischen Integrationsprozess der Eurasischen Wirtschaftsunion und dessen Potenzial zur viertgrößten Wirtschaftsmacht untersucht, analysieren Hakan und Sedef Zeyrekli Yaş in ihrem gemeinsamen Artikel die Einflussfaktoren für die lokale politische Partizipation mittels Methoden der empirischen Sozialforschung und Demoskopie am Fallbeispiel des Zentralbezirken von der Stadt Edirne.

Diese Ausgabe beinhaltet darüber hinaus ein Interview mit dem Fachbereichsleiter der Internationalen Beziehungen der Politikwissenschaftlichen Fakultät der AnkaraUniversität, Prof. Dr. İlhan Uzgel, über die Türkische Außenpolitik und tagesaktuelle Probleme.

Wir können uns glücklich schätzen, wenn wir Sie für die Lektüre unserer Artikel gewinnen konnten.

Ihr Herausgeber

Fahri TÜRK

Juni 2016 Vol:7 Num:2

Liebe Leserschaft,

Wir freuen uns, Ihnen die 13. und gleichzeitig Juni-Ausgabe 2016 unseres e-Journals für politikwissenschaftliche Studien präsentieren zu können. Christoph Giesel erläutert im zweiten Teil seines Artikels “Die Erosion des ethnopolitischen Homogenisierungsdogmas und offene Entfaltungsmöglichkeiten ethnischer Gruppen im Rahmen politischgesellschaftlicher Liberalisierungsansätze in der Türkei im 20. Jh. (Teil 2: 1980-1999)”. Mehmet Mükerrem Arı und İmge İzler analysieren in ihren gemeinsamen Artikel über “The Reformulation of the Refugee Crisis: Syrian Children at Risk” die Mißlage syrischer Flüchtlingskinder, während Hakan ġahin mit seinem Beitrag über “Siyaset-dışılıktan Cuntacılığa: Türkiye’de Askerin Siyasetle İlişkisinde Farklı Düzeylere İlişkin Bazı Okumalar” die Beziehung zwischen dem Militär und der Politik in der Türkei auf der Grundlage von Memoiren der Offiziere nachzeichnet. Emre Baysoy überarbeitete im seiner Dissertation Zugrunde liegenden Artikel “Jeopolitik Kayma: Denge KuĢaklarından Geçit Bölgelerine” das Geopolitik konzept und nahm die Aktualisierung der mit der Globalisierung sich im Einklang stehenden althergebrachter geopolitischer Ansätze vor, während Erkan Dağlı Sinn, Nutzen, Entstehungszusammenhang und Wahlerfolgs des beim Wahlkampf für die Republikanische Volkspartei (Cumhuriyet Halk Partisi, CHP) benutzten Begriffs "Ortanın Solu" ("Mitte-Links", "Links von der Mitte") erläutert.

Wir können uns glücklich schätzen, wenn wir Sie für die Lektüre unserer Artikel haben begeistern können.

Ihr Herausgeber

Fahri TÜRK

Januar 2016 Vol:7 Num:1

Liebe Leser/innen,

Wir sind stolz, Ihnen die vorliegende Januar- und gleichzeitig zwölfte Ausgabe der Elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien vorstellen zu können. İsmail Köse setzt sich in seinem Beitrag “Das Flüchtlings dilemma der Europäischen Union und das europäisch-türkische Rücknahme-Abkommen“ mit der RücknahmeVereinbarung zwischen Brüssel und Ankara auseinander und konstatiert, dass diese Abmachung nach dem Inkrafttreten in 2017 genau wie die Zollunion mehrheitlich Nachteile für die Türkei mit sich bringt. Esra Pakin Albayrakoğlu analysiert in ihrem Artikel “Understanding the Downfall of ‘Arabia Felix’: Tribes and Economic Turmoil in Yemen” die mehrdimensionalen Ursachen der aktuellen Yemen-Krise. Özlem Becerik Yoldaş und Yunus Yoldaş untersuchen in ihrer historischen Darlegung die “Entstehung der Zensur und ihre Praxis in der Türkei“. Während Meral Avcı nach dem Thema “The Importance of Chrome in the Historical Context of the Turkish-German Relations between 1933 and 1945” forscht und dabei die Chrom-Importe aus Südafrika mit denen aus der Türkei vergleicht, arbeitet Buket Ökten den Entwicklungsprozeß der EUBürgerchaft und den Beitrag des Europäischen Gerichtshofs am Enstehungsvorgang einer gemeinsamen EU-Bürgerschaft heraus.

Wir hoffen sehr, Ihnen zur Lektüre unseres Periodikums angeregt zu haben.

Ihr Herausgeber

Fahri TÜRK

Juni 2015 Vol:6 Num:2

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir sind glücklichen, Ihnen die elften Ausgabe (Juni 2015) unseres Periodikums präsentieren zu dürfen. Christoph Giesel analysiert in seinem Artikel „Politischgesellschaftliche Liberalisierungsansätze, die Erosion des ethnopolitischen Homogenisierungsdogmas und offene Entfaltungsmöglichkeiten ethnischer Gruppen in der kemalistisch geprägten Türkei im 20. Jahrhundert Teil I“ stufenweise die Geschichte der ethnischen Gruppen in der Türkei. Der erste Teil des zweiteiligen Artikels behandelt die Epoche bis zum Jahre 1980, während der zweite Teil voraussichtlich in unserer Juni-2016- Ausgabe publiziert wird.

Begüm KurtuluĢ hebt in ihrem Artikel „Victims of the War: Turkey‟s Syrian „Guests‟” die von den syrischen Flüchtlingen in der Türkei erlebte Ungewissheit hervor und geht davon aus, dass deren Misslage die Quelle verschiedener sozialer Probleme sein wird. Während Szilágyi Szilard in seinem Aufsatz „Romanya Türkleri ve Türkçe” den Unterricht in Türkisch und den Gebrauch der türkischen Sprache mithilfe von Primärquellen retrospektiv analysiert, untersucht Ali Hüseyinoğlu den Gebrauch des Türkischen im öffentlichen Raum und Hindernisse für die türkische Sprache im west-thrakischen Griechenland. Fahri Türk weist auf die Rolle der Tourismus-Agenturen als Nichtregierungsakteure bei der Entwicklung des Tourismus in der türkischen Welt hin und empfiehlt einige Ansätze für den Ausbau der touristischen Beziehungen zwischen der Türkei und der türkischen Welt.

Wir können uns glücklich schätzen, wenn wir Sie zur Lektüre unserer Artikel motivieren könnten.

Ihr Herausgeber

Fahri TÜRK

Januar 2015 Vol:6 Num:1

Liebe Leser/innen,

Dies ist die 10. Ausgabe unserer elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien (Januar 2015). Unser Periodikum, das seit seiner Gründung in 2010 inzwischen in vielen einschlägigen Indizes geführt wird und so, auf diese Weise seine Wissenschaftlichkeit erfolgreich wiederholt unter Beweis gestellt hat, hat mit dieser Januar-Ausgabe eine wichtige Schwelle der “ununterbrochen herausgegebenen fünfjährigen Publikation” überschritten und konsolidiert somit immer mehr seine Position in den inter- und transnationalen wissenschaftlichen Netzwerken.

Patrycja LIPOLD vergleicht in ihrem Artikel „Anthropologie der Revolution in der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen 1970-1979 in vergleichender und beziehungsgeschichtlicher Perspektive“die Entwicklungsgeschichte der terroristischen Roten Armee Fraktion in Deutschland mit der des Arbeiter-Verteidigungskomitees(KOR) in Polen zwischen den Jahren 1970 und 1979.

Während G. Pınar ERKEM sich anhand der Begriffe „Krieg“ und „Kriegsführung“ mit gängigen westlichen Praktiken der Terrorismusbekämpfung auseinandersetzt, analysiert Nergiz ÖZKURAL KÖROĞLU die inneren und äußeren Ursachen der Volksaufstände in der Ukraine am Beispiel der Orangenen Revolution und der Revolution auf dem MaidanPlatz.

N. Aslı ġirin ÖNER und Amra DEDEĠC untersuchen gemeinsam die Situation der türkischen Sprache in Bosnien-Herzegovina in einer historischen Perspektive und erörtern einige Unternehmungen zur Verbreitung der türkischen Sprache in dieser Region.

Segâh TEKĠN beschreibt die Notwendigkeit der Begriffe „Religion“, „Kultur“ und „Zivilisation“ bei der Analyse der Internationalen Beziehungen in ihrem Artikel “Uluslararasıİlişkilerde Din, KültürveMedeniyetinRolüÜzerine” (Über die Rolle von Religion, Kultur und Zivilisation in den internationalen Beziehungen) und plädiert für deren Aufnahme in den Begriffskatalog bei der Erforschung dieser Disziplin.

Wir können uns auch diesmal glücklich schätzen, wenn wir Sie auch dieses Mal zur Lektüre unserer Zeitschrift ermuntern konnten.

Ihr Herausgeber

Fahri TÜRK

Juni 2014 Vol:5 Num:2

Werte Leserinnen und Leser,

Wir sind glücklich, Ihnen die neunte Ausgabe unseres ESBA-Periodikums (Juni 2014)zu präsentieren. Unsere Zeitschrift, die seit ihrer Gründung 2010 in vielen wissenschaftlichen Verzeichnissen aufgelistet ist und somit ihre Wissenschaftlichkeit wiederholt unter Beweis gestellt hat, steht nun auch im Verzeichnis “Central and Eastern European Online Library (CEEOL)”.

Christoph GIESEL analysiert in seinem Artikel “Status and Situation of the Jews in Turkey: Historical Lines of Development and contemporary Circumstances in the Contextof socio-political Transformations” die politischen, wirtschaftlichen und ethnischen Transformationen der jüdischen Gemeinde in der Türkei. Christian Johannes HENRICH und Alica HENRICH benutzen Wolfgang Merkel’s Ansatz der „defekten Demokratien“ als Deutungsfolie zur Analyse der Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit in der AKP-Ära am Fallbeispiel der Gezi-Protestwellen. Während Latif PINAR mit dem realistischen Ansatz den Fehlschlag der Erteilung des parlamentarischen Mandats der türkischen Nationalversammlung für die US-Truppen für die Intervention gegen Saddam Hussein über den Norden Iraks in seinem Artikel “Gerçekçiliğin Çıkar ve Güvenlik Olgularına Yönelik Varsayımları Çerçevesinde 1 Mart Tezkeresi" zu analysieren versucht, durchleuchtet Bilgen SANAYIR die Zentralasienpolitik Chinas unter der Berücksichtigung der Energiebeziehungen. Emirhan KAYA hebt die wirtschaftlichen Aspekte des sogenannten Arabischen Frühlings in seinem Aufsatz “Understanding the Political Economy of the Arab Spring” hervor.

Nach dieser Einführung und Vorstellung der Artikel können wir uns glücklich schätzen, die Lektüre dieser Artikel angeregt zu haben.

Ihr Herausgeber

Fahri TÜRK

Januar 2014 Vol:5 Num:1

Liebe LeserInnen,

Wir sind überaus glücklich, Ihnen die achte Ausgabe der elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien ESBA (Januar 2014) präsentieren zu können. Unser Periodikum, das seit seiner Gründung in 2010 in vielen internationalen Indizes gelistet wird und so seine Wissenschaftlichkeit beweist, wird nun auch im “Online-Computer-LibraryCenter (OCLC) WorldCat” geführt.

Burcu SUNAR diskutiert in ihrem Artikel “Die Bedeutsamkeit des Telegramnetzwerks für das britische Imperium1837-1914“ wie das Empire es verstand, seinen strategischen Nutzen aus dem Netzwerk der Telegrafenmasten zu ziehen. Während Tural BAHADIR die Zentralasienpolitik der USA in Bezug auf "The New Great Game" darlegt, thematisiert Oğuzhan EKİNCİ in seinem Aufsatz über “Staat und Staatlichkeit- Historische Semantiken einer universalen Kategorie im systemtheoretischen Ansatz Niklas Luhmanns- Zum 15.Todestag des großen Systemtheoretikers- Im Gedenken” den Begriff des Staates aus luhmannscher Perspektive. Lejla Mušiċ, Alma Jeftiċ, Selvira Draganoviċ analysieren die “Psycho-social Aspects of Trauma and its Transmission in Post-war Bosnia-Herzegovina” durch die Anwendung des Ansatzes von Jenny Edkins auf Bosnien-Herzegovina in der Nachkriegszeit. Marilda JANCE unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutsamkeit der Umweltpolitik in “Social and environmental policy: Theoretical perspective”.

Wir können uns glücklich schätzen, wenn wir Sie nach diesen kurzen Erläuterungen zur Lektüre der Artikel unserer Zeitschrift anregen konnten.

Der Herausgeber

Fahri TÜRK

Juni 2013 Vol:4 Num:2

Liebe LeserInnen,

wir können uns sehr glücklich schätzen, Ihnen die aktuelle siebte Juni-'13-Ausgabe unserer Elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien präsentieren zu dürfen. Unser Periodikum, das seit seiner Gründung im Jahre 2010 durch die Erwähnung auf den verschiedenen einschlägigen wissenschaftlichen internationalen Indizes seine Professionalität erneut unter Beweis gestellt hat, setzt seinen Beitrag zum akademischen Diskurs innerhalb der Politikwissenschaft fort. Wir bedanken uns hierbei bei den AutorInnen der aktuellen Ausgabe.

Sedef ZEYREKLİ YAŞ erklärt in ihrem Artikel anhand einer Diskurs- und Inhaltsanalyse über “Süleyman Demirels Rolle bei der Zentralasienpolitik der Türkei“ den Einfluss des Neunten Staatspräsidenten auf die Formulierung der Politik der Türkei gegenüber Zentralasien in den 90er Jahren. Kader ÖZLEM arbeitet bei der Analyse der zwischen 1991 und 2012 angewandten Innen- und Außenpolitik des von Präsident Islam Karimov allein und autoritär geführten Staates Usbekistan dessen diktatorischen Führungsstil und zweckrationalen Interessenserwägungen bei der hauptsächlich von ihm wesentlich mit bedingten Policy-Gestaltung im zentralasiatischen Landes heraus. Der von Necati İYİKAN abgefasste Artikel "Über die Aralsee-Frage und deren politischen Auswirkungen in der Anrainerregion" führt die Austrocknung des Aralsees auf die in Amudarya und Syrdarya hochgefahrenen Energiekraftwerke zurück und diskutiert mögliche Lösungsvorschläge zur Überwindung dieses Problems von regionaler Tragweite. Burak GÜMÜŞ wendet den Ansatz der Theorie der Hegemonialen Stabilität bei seiner kritischen Erklärung der Nahostpolitik der in der Türkei amtierenden Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP türkische Abkürzung) an und zeigt dabei wesentliche Übereinstimmungen der aufeinander abgestimmten Interessen zwischen der AKP-Regierung und den Vereinigten Staaten von Amerika am Nahen Osten, insbesondere gegenüber dem Iran, (Nord-)Irak, Syrien und Israel auf. Erol ESEN und Ali ERDEM thematisieren in ihrem Artikel die Kooperation zwischen dem öffentlichen Dienst und dem privaten Sektor am Fallbeispiel der Türkei und raten dazu, dass diese Partnerschaft lediglich auf der Ebene der gemeinsamen Projekte beschränkt bleiben solle.

Wir fühlen uns glücklich, Sie für die Lektüre dieser Artikel anregt zu haben.

Herausgeber

Fahri TÜRK

Januar 2013 Vol:4 Num:1

Sehr geehrte LeserInnen,

vor Ihnen liegt die sechste Ausgabe (Januar 2013) der elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien. Wir bedanken uns bei allen WissenschaftlerInnen für Ihren Beitrag. Güngör ŞAHİN untersucht in seinem Artikel über “Turkmenistan in der ära von Kurbanguli Berdimuhammedov. Eine Analyse im Hinblick auf die Innen- und Aussenpolitik” Turkmenistan nach seinem Vorgänger. Zugleich weist er darauf hin, dass auch Berdimuhammedov seinen persönlichen Kult konstruiere. Fahri TÜRK analysiert in seinen Artikel die türkischen und ausländischen Unternehmen in der Region der Südost-Anatolien- Projekt und sowie die Aktivitäten der israelischen Unternehmen im Südosten der Türkei. Darüber hinaus versucht er, die Bedeutung dieses Projektes in der internationalen Politik näher zu erläutern. İsmail ERMAĞAN behandelt in seinem Aufsatz “Die Identitätsprobleme der Türken in der dritten Generation”, die der türkischen Jugendlichen in Deutschland und versucht, Lösungsvorschläge für dieses Problem zu machen. Anhand seiner theoretischen Untersuchung über die vierte Koalitionsregierung in der Türkei zwischen 20. Februar 1965 und 20. November 1965, leistet Kaan GAYTANCIOĞLU einen authentischen Beitrag zur Fachliteratur. Güler YARCI analysiert mit Hilfe der Dokumenten aus dem Osmanischen Archivalien, “das Mazedonien Problem (1876-1913)”.

Fahri Türk führte ein Interview mit dem Prof. Dr. İbrahim Canbolat von der Uludağ Universität über die türkisch-deutschen Universitäten durch. Wenn wir mit diesen Erläuterungen Sie zur Lektüre dieser Artikel motiviert haben, haben wir Grund zur Freude.

Herausgeber

Fahri TÜRK

Juni 2012 Vol:3 Num:2

Liebe Leser,

Vor Ihnen liegt nun die fünfte Ausgabe der Elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien (Juni 2012) wieder mit interessanten Beiträgen. Martin Malek erklärt in seinem Beitrag „Challenges of European Union’s Energy Policy in the Central Asia and Caspian Region“ die Fortsetzung der Energieabhängigkeit der EU von Russland wegen der bisher unterlassenen Erschließung neuer alternativer Transportwege für die Rohstoffe aus dem Kaukasus und Zentralasien. İsmail Ermağan führt in seinem Artikel “Soğuk Savaş Sonrası Dönemde ABD Dış Politikasını (Obama dönemi) ve AK Parti” aus, dass sich bezüglich Projekts Greater Middle East besonders in der Obama-Ära die Interessen der in der Türkei regierenden AK-Partei mit denen der US-Regierung überschneiden und dass beide Seiten an dem Aufbau einer muslimischen Gegen-Allianz zur Ausbalancierung des Dreier-Blocks aus China, Russland und Indien interessiert sind. Caner Tekin wendet in seinem Artikel “The Temporal Nature of National Thinking- The Turkish Cypriot Case” die begrenzte Dauer bzw. Zeitweiligkeit nationalstaatlicher Selbst- und Fremdkonzepte sowie der Vorstellungen von einem "Selbst" und den "anderen" auf die türkisch-nordzypriotische Gesellschaft an. Ahmet Emre Ateş beschäftigt sich mit dem kausalen Zusammenhang zwischen dem Schiedsspruch des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (IGH) und der Kongo-Krise und hebt dabei die These hervor, dass ganz besonders die Wirren in Afrika nach dem Ende des Kalten Krieges an den entsprechenden Entscheidungen internationaler Institutionen herrühren. Murat Yorulmaz thematisiert in seinem Beitrag die Wechselhaftigkeit bzw. Instabilität kollektiver Identität und unterstreicht die Rolle des Islam bei der Identitätssuche in der Türkei.

Unser Periodikum wird inzwischen im “Index Copernicus International” und “ASOS Index” aufgelistet. Darüber hinaus freuen wir uns Prof. Dr. Zehra Önder, Prof. Dr. Erol Kurubaş, Prof. Dr. Gencer Özcan, Prof. Dr. Nasuh Uslu, Prof. Dr. Nurdan Aslan, Assoc. Prof. Dr. Ahmet Karadağ, Assoc. Prof. Dr. Elif Hatun Kılıçbeyli, Assoc. Prof. Dr. Savaş Genç, Assoc. Prof. Dr. Gülden Ayman, Assoc. Prof. Dr. Şule Toktaş, Assist. Prof. Dr.. Gülşen Aydın und Assist. Prof. Dr. Esra Pakin Albayrakoğlu als Mitglieder des Gutachtergremiums unserer Zeitschrift begrüssen zu dürfen.

Wir hoffen damit, Sie zur Lektüre unserer Zeitschrift ermuntern zu können.

Herausgeber

Fahri TÜRK

Januar 2012 Vol:3 Num:1

Sehr geehrte LeserInnen,

vor Ihnen liegt die vierte Ausgabe der elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien. Wir bedanken uns bei allen WissenschaftlerInnen für Ihren Beitrag. László Maráczs Artikel „EuroAtlantian Security: Globalization, Networking and Hybrid Geopolitics“ unterstreicht, dass klassische geopolitische Ansätze ihre Erklärungskraft zur Analyse der internationalen Beziehungen erheblich eingebüßt haben, wohingegen netzwerk-theoretische Ansätze zur Erklärung zwischenstaatlicher Beziehungen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Maráczs exemplarische Anwendung des von Barábasi entworfenen Ansatzes der „skalen-freien Netzwerke“ zur Analyse der internationalen Beziehungen am Fallbeispiel Kasachstans verdeutlicht die Bedeutsamkeit der Network-Theorien. Der von Füsun Özerdem abgefasste Artikel über das „Nachbarschaft und Partnerschaft Programm für die Region Ost der Europäischen Union“ hat die EU-Rezeption in den betroffenen Ländern zum Mittelpunkt. Özerdem untersucht die Auswirkung dieses Programms auf die Transformationsgesellschaften. Hakan Evins Artikel „Yeni denen eski bir Oyun: Küreselleșme“ (Ein zu neu betrachtendes altes Spiel: Globalisierung) analysiert radikale, reformorientierte und skeptische Denkschulen der globalisierungstheoretischen Ansätze nach der Darlegung der philosophischen Grundlagen zur Untersuchung des Globalisierungsphänomens. Parwana Paikans auf Experteninterviews in Kabul basierender empirischer Artikel erklärt die politischen Auswirkungen des in Afghanistan bestehenden Wahlsystems und Abstimmungsverfahren auf die Machtverteilung und weist auf die einseitige Bevorzugung der eine Mehrheit in einem Wahlbezirk darstellenden ethnischen Gruppe hin. Den Stellenwert der zentralasiatischen Turk-Republiken in türkischen Geschichtslehrbüchern der Mittelstufe untersucht der Artikel von Taner Karakuzu und İlker Limon.

Ab dieser Ausgabe unserer Zeitschrift gibt zwölfmonatlich jeweils im Januar auch ein Interview mit Experten über tagesaktuelle Geschehnisse in der Politik und in den internationalen Beziehungen. Den Auftakt bildet ein Interview von Aslıhan Güngörmez mit Prof. Dr. Tayyar Arı von der Uludağ Universität in Bursa über jüngste Entwicklungen im Nahen Osten.

Wenn wir mit diesen Erläuterungen Sie zur Lektüre dieser Artikel motiviert haben, haben wir Grund zur Freude.

Herausgeber

Fahri TÜRK

Juni 2011 Vol:2 Num:2

Sehr geehrte Leser,

Die Juni-Ausgabe der ESBA- der elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien ist nun erschienen. Wir bedanken uns bei allen Wissenschaftlern für ihren wertvollen Beitrag am Erscheinen dritter Ausgabe unserer Zeitschrift. Werner Gumpel hat in seinem Artikel über die “Türkei und Europäische Union – erneut betrachtet” führt die Gründe, die der Vollmitgliedschaft der Türkei in die EU im Wege stehen, auf. Er zeigt dabei vor allem die Argumente von den Gruppierungen in der türkischen und deutschen Öffentlichkeit, die die Mitgliedschaft der Türkei stark opponieren. Darüber hinaus unterstreicht Gumpel dassaggressive Reden des türkischen Ministerpräsidenten Erdogans in den europäischen Hauptstädten den Mitgliedschaftsprozess der Türkei in die EU nachhaltig beeinflussen. Die ihren Beiträge mit der Erklärung des Begriffes “BRIC Staaten” beginnenden Petar Kurečić und Goran Bandov prognostizieren in ihrer Analyse, dass BRIC Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) in den kommenden Dekaden in der Weltpolitik eine große Rolle spielen. Tarık Oguzlu weist in seinem Beitrag mit dem Titel “Turning ‘Risk’ into ‘Opportunity’: Turkey’s approach towards Syria, A Western/European actor in the Middle East” darauf hin, dass die Syrienpolitik der Türkei in Hinblick auf die jüngsten Entwicklungen in der Region mit der der EU vereinbar ist.

Betonend die Wichtigkeit der Wochenmärkte im Osmanischen Reich erläutert Beytullah Demirtaş in seinem Beitrag die Entwicklung und Prominenz vom „Balçık Markt“ unter besonderer Berücksichtigung des osmanischen Archivmaterials, der zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert in der Provinzstadt Saray eröffnet wurde. Fahri Türk zeigt in seinem Beitrag unterstützend auf osmanischen Archivalien wie Bestechung und Korruption im osmanischen Reich durch die Praktiken wie die Ämterverkauf systemkonform geworden waren.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Sie mit diesen kurzen Abrissen zu einer vertieften Lektüre unseres aktuellen Heftes motivieren kann.

Herausgeber

Fahri TÜRK

Januar 2011 Vol:2 Num:1

Sehr geehrte Leser,

Die Januar 2011 Ausgabe der ESBA- der elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien ist nun erschienen. Wir bedanken uns bei allen WissenschaftlerInnen für ihren wertvollen Beitrag am Erscheinen unserer Zeitschrift. Cemile Arıkoğlu Ündücü hat in ihrem Artikel über „das Verhaeltnis zwischen dem internationalen System und dem Terrorismus“ aufgezeigt, dass die raschen Umwaelzungen im internationalen System die Begriffe „Terrorismus“ und „Terror“ tief greifend veraendert haben. Darüber hinaus weist Arıkoğlu die beiden Bezeichnungen im Hinblick auf Ereignisse des internationalen Systems auf. Die in überwiegend auf Osmanischen Archivalien beruhende Arbeit erlauetert Güler Yarcı die demographische Situation und die Stellung der Stadt „Saray“ in der türkischen Geschichte.

Taner Karakuzu behandelt in seinem Artikel über „die türkische Energiepolitik: Ist Nuklearenergie ein Kilometerstein bei der Überwindung der Energieabhaengigkeit?“ die Bemühungen der Türkei um die Errichtung von nuklearen Kraftwerken seit den 1960er Jahren. In diesem Zusammenhang fokussiert er besonders auf die bisherige geplante nukleare Kraftwerken unter der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) in den letzten Jahren. In seinem Beitrag analysiert George Sanikidze die Stellungname der türkischen und persischen Regierungen über den Kaukasus in einer historischen Perspektive, die Taetigkeiten der Türkei und Iran in der Region nach dem Zerfall der Soviet Union, die Beziehungen der Türkei und dem Iran zu den Laendern des Südkaukasus und die konjukturelle Veraenderungen bei den russisch-türkischen, türkisch-persischen und russischpersischen Beziehungen nach dem August Krieg von 2008. Burak Gümüş stellt das DITIB-Bild in den deutschen Medien dar. In diesem Beitrag wird die Rolle der DITIB bei der Entwicklung der deutschtürkischen Beziehungen ebenfalls dargelegt. Ferner betont Gümüş dass die DITIB eine grosse Annerkennung bei der türkischen Bevölkerung in Deutschaland genisst. Ein Hauptgrund für die deutsche Kritik ist die erwünschte Entstehung eines "Deutschen Islam", dem die (pro-) türkische DİTİB im Wege steht, so Gümüş.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Sie mit diesen kurzen Abrissen zu einer vertieften Lektüre unseres aktuellen Heftes motivieren kann.

Herausgeber

Fahri TÜRK

Juni 2010 Vol:1 Num:1

Sehr geehrte Leser,

Die Juni-Ausgabe der ESBA- der elektronischen Zeitschrift für politikwissenschaftliche Studien ist nun erschienen. Die bereits angekündigte Veröffentlichung der Erstausgabe unserer Zeitschrift ist eine Quelle von Stolz und Zufriedenheit. Wir bedanken uns bei allen jungen (Nachwuchs-) WissenschaftlerInnen für ihren wertvollen Beitrag am Erscheinen unserer Zeitschrift. Fatih Yalçınkaya hat in seinem Artikel in Bezug auf die supranationale Institituionen zwischen Zentralasien und der Türkei am kirgisischen Fallbeispiel aufgezeigt, dass diese Einrichtungen durchaus in der Lage sein sollten, eine gestaltende Rolle bei der Lösung der zwischenstaatlichen Probleme Mittelasiens zu übernehmen. Der seinen Beitrag mit einem geopolitischen Ansatz beginnende Uğur Aktürk stellt in seiner Analyse den regionalen Machtkampf zwischen den USA, Russland, China, der EU und der Türkei um Zenralasien und den Kaukasus dar.

Muhammed Hüseyin Mercan erlaeutert in seinem Artikel die Beziehung der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) zu Israel und fokussiert dabei auch auf die Rahmenbedingunen der Wechselbeziehung zwischen der Hamas und der PLO/Fatah. Dieser Artikel zeigt den Hintergrund der jüngen Flotillenkrise zwischen Israel und der Türkei auf. Katarzyna JareckaStępień stellt die Entwcklungsgeschichte und die Institutionen der tatarisch-muslimischen Minderheit in Polen dar. In diesem Beitrag werden die Rechte der Muslime Polens ebenfalls dargelegt. Fahri Türk verweist auf die Rolle des in der Kriegsschule als Lehrkraft dienenden Fürsten Colmar von der Goltz und dessen einflussreiche Rolle im deutsch-türkischen Waffenhandel in der jungtürkischen Ära.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Sie mit diesen kurzen Abrissen zu einer vertieften Lektüre unseres aktuellen Heftes motivieren kann.

Herausgeber

Fahri TÜRK

Redakteur

Prof. Dr. Fahri Türk, Trakya Universität

Herausgeber

Prof. Dr. Hüseyin Bağcı, Technische Universität des Nahen Ostens
Prof. Dr. Nazif Shahrani, Indiana Universität
Prof. Dr. Tarık Oğuzlu, International Antalya Universität
Prof. Dr. Erol Esen, Mittelmeer Universität
Prof. Dr. Henry E. Hale George Washington Universität
Prof. Dr. Burak Gümüş, Trakya Universität
Prof. Dr. Olaf Leiße, Friedrich Schiller Universität
Prof. Dr. Tomohiko Uyama, Hokkaido Universität
Prof. Dr. George Sanikidze, Ilia Zustand Universität
Dr. Hab. Deniz Akagül, Lille Universität
Dr. Hab. Mujib Alam, Jamia Millia Islam Universität

Editor für englische Sprache

Ethan Wilensky-Lanford, Rice Universität

Editor für deutsche Sprache

Dr. Cüneyd Yıldırım, Friedrich Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Publikationskoordinator

Dozent Taner Karakuzu, Trakya Universität
Dozent İlker Limon, Trakya Universität

Zeitschrifteninhaber

Prof. Dr. Fahri Türk

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